TÜV Rheinland zertifizierter Fachberater für Cyber-Risiken

Cyberversicherung für Unternehmen: marktweit verglichen, verständlich erklärt

Marktweite Beratung für Unternehmen, Praxen und IT-Dienstleister: Cyber-Risiken verstehen, Tarife vergleichen und im Ernstfall professionell begleitet werden.

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Wie eine gute Deckung aussieht →

Tino Weissenrieder · Versicherungsmakler · über 25 Jahre Erfahrung

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Tino Weissenrieder

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Cyberangriffe treffen längst nicht nur Konzerne

Laut BSI greifen Cyberkriminelle immer häufiger kleine und mittlere Unternehmen an.

950
angezeigte Ransomware-Angriffe in Deutschland von Juli 2024 bis Juni 2025, nach Erkenntnissen des BKA (BSI-Lagebericht 2025)
~80 %
der angezeigten Angriffe trafen kleine und mittlere Unternehmen
211 Mrd.
Euro Schaden durch Datendiebstahl, Spionage und Sabotage in Deutschland 2026, als Untergrenze geschätzt. Rund drei Viertel davon gehen auf Cyberangriffe zurück.

Quellen: BSI-Lagebericht „Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2025" (Berichtszeitraum Juli 2024–Juni 2025); Bitkom, „Wirtschaftsschutz 2026“ (Befragung von 1.003 Unternehmen, April bis Juni 2026).

Technische Absicherung wie Firewalls, Backups und Awareness-Schulungen reduziert das Risiko. Sie ersetzt aber keine finanzielle Absicherung im Schadenfall.

So sehen Cyber-Schäden in der Praxis aus

Ransomware-Angriff bei einem Produktionsbetrieb

Systeme werden verschlüsselt, die Produktion steht mehrere Tage still.

Mögliche Deckungsbausteine je nach Tarif: Betriebsunterbrechung, IT-Forensik, Wiederherstellung

CEO-Fraud / Business E-Mail Compromise

Die Buchhaltung überweist nach einer gefälschten Zahlungsanweisung per E-Mail an Betrüger.

Mögliche Deckungsbausteine je nach Tarif: Vertrauensschaden; alternativ eine gesonderte Vertrauensschadenversicherung

Datenschutzverstoß durch einen Dienstleister

Kundendaten fließen über einen externen Cloud-Anbieter ab. Es drohen ein DSGVO-Bußgeld und Informationspflichten gegenüber Betroffenen.

Mögliche Deckungsbausteine je nach Tarif: Haftpflicht Dritte, Rechtsberatung, Krisenkommunikation

Ausfall eines IT-Dienstleisters in der Lieferkette

Ein zentraler Software-Anbieter wurde angegriffen. Der eigene Betrieb steht dadurch still, obwohl er selbst nicht gehackt wurde.

Mögliche Deckungsbausteine je nach Tarif: Betriebsunterbrechung durch den Ausfall eines Dienstleisters, nur wenn der Vertrag sie einschließt

Vertrauliche Daten an den falschen Verteiler

Ein Mitarbeiter verschickt versehentlich vertrauliche Kundendaten an einen falschen E-Mail-Verteiler. Die Ursache ist ein menschlicher Fehler, kein Hackerangriff.

Mögliche Deckungsbausteine je nach Tarif: Haftpflicht Dritte, Rechtsberatung, Informationskosten (DSGVO)

KI-Stimmklon-Betrug (Deepfake-Anruf)

Ein Betrüger nutzt eine mit KI geklonte Stimme der Geschäftsführung für einen Anruf, um eine dringende Zahlung anzuweisen.

Mögliche Deckungsbausteine je nach Tarif: Vertrauensschaden; alternativ eine gesonderte Vertrauensschadenversicherung

Diese Beispiele sind bewusst allgemein/branchentypisch gehalten, keine echten Kundenfälle.

Was eine gute Cyber-Deckung ausmacht

Tarife unterscheiden sich vor allem darin, welche Bausteine enthalten sind und wie weit sie reichen. Ein marktweiter Vergleich ist deshalb sinnvoller als der Direktabschluss bei einem einzelnen Anbieter.

Der Kern jeder guten Police

Erstschaden-Management

IT-Forensik, Rechtsberatung, Krisenkommunikation, Callcenter für Betroffene.

Haftpflicht Dritte

Abwehr unberechtigter und Ausgleich berechtigter Schadenersatzansprüche von Kunden und Geschäftspartnern, je nach Tarif.

Häufige Erweiterungen: oft optional, Umfang variiert stark zwischen Anbietern

Betriebsunterbrechung

Ertragsausfall infolge des Cyber-Vorfalls, auch bei Ausfall durch einen Dienstleister („Contingent Business Interruption").

Cyber-Erpressung

Unterstützung bei Lösegeldforderungen durch spezialisierte Krisendienstleister, je nach Tarif.

Vertrauensschaden

Schäden durch Mitarbeiter- oder Fremdtäuschung, zum Beispiel CEO-Fraud.

Forderungsausfall

Schutz, wenn eine Kundenzahlung durch manipulierte Zahlungsdaten (z.B. eine gefälschte Rechnung) auf ein falsches Konto umgeleitet wird.

Welche Leistungen eine Cyberversicherung umfassen kann, erkläre ich ausführlicher in meinem Artikel „Was deckt eine Cyberversicherung ab?“.

Praxistipp von Tino Weissenrieder: Viele Verträge und eine gute Beratung bieten zusätzlich Präventionsleistungen wie Mitarbeiterschulungen, Phishing-Simulationen oder einen IT-Sicherheits-Check. Das senkt das Risiko und kann sich je nach Versicherer auch auf den Beitrag auswirken.

Warum Beratung durch einen Makler statt Direktabschluss

Marktüberblick statt ein Produkt

Vergleich über den gesamten Markt, nicht das Angebot eines einzelnen Versicherers.

Begleitung im Schadenfall

Ich unterstütze dich bei der Schadenmeldung und in der weiteren Abstimmung mit dem Versicherer. Die ersten Schritte nach einem Angriff beschreibe ich im Artikel „Cyberangriff im Unternehmen“.

Echte Bedarfsanalyse

Passend zur eigenen IT-Infrastruktur statt eines Standardpakets von der Stange.

Tino Weissenrieder

Tino Weissenrieder

Seit über 25 Jahren Versicherungsmakler und Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH). Als TÜV Rheinland zertifizierter Fachberater für Cyber-Risiken habe ich mich gezielt auf die Absicherung von Unternehmen gegen Cyber-Gefahren spezialisiert. Auf WhoFinance und Google haben mich über 900 Kundinnen und Kunden bewertet. Ich bin Versicherungsmakler bei der W&K Wirtschaftsberatung und berate Unternehmen bundesweit zu Cyber-Risiken.

25+ Jahre Erfahrung 900+ Kundenbewertungen

Qualifikation und fachliches Engagement

Akademische Qualifikation

Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH)

Fachliche Zertifizierung

TÜV Rheinland zertifizierter Fachberater für Cyber-Risiken

Gültig bis 29.06.2029 Zertifikat ansehen
Netzwerk und Engagement
Mitglied im Cyber Verband Deutschland e.V. Teilnehmer der Allianz für Cyber-Sicherheit (BSI-Initiative)

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Was Kunden und Partner sagen

Adrian Pusch

„Ich habe das Vergnügen, seit der Gründung meiner Firma mit Tino Weissenrieder zusammenzuarbeiten, und kann seine Expertise im Bereich Cyberpolicen und allgemein Versicherungen uneingeschränkt empfehlen.“

Adrian PuschSecurity Keynote Speaker & IT-Security-Experte
Stefan Zimmermann, Geschäftsführer und Co-Founder der QUIRSO GmbH

„Als Cybersecurity-Unternehmer ist mir wichtig, dass Versicherungsschutz zu den tatsächlichen Risiken und Abläufen im Unternehmen passt. Cyberversicherungen und D&O sind absolute Vertrauenssache, deshalb schätze ich eine Beratung, die unsere Risiken versteht und verständlich erklärt, worauf es beim Versicherungsschutz ankommt.“

Stefan ZimmermannGeschäftsführer und Co-FounderQUIRSO GmbH
Andrej Schwab, Head of Offensive Security der SecFriends GmbH

„An Tino schätze ich besonders die persönliche Beratung und den sehr offenen Austausch selbst nach Vertragsabschluss. Man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl nur eine Nummer zu sein und nach Schema F bedient zu werden. Äußert man eine Idee, findet er die richtigen Leute, um gemeinsam über Möglichkeiten zu brainstormen. In allen Belangen top!“

Andrej SchwabHead of Offensive SecuritySecFriends GmbH
Thomas Steinke, Geschäftsführender Gesellschafter der März Datenverarbeitung GmbH

„Die Gefahren aus dem Cyberraum sind so hoch wie noch nie – KI spielt eine massive Rolle. Selbst für uns als ein auf IT-Sicherheit spezialisierter Dienstleister war klar, eine Cyberversicherung abzuschließen… nämlich weil wir uns gut auskennen!“

Thomas SteinkeGeschäftsführender GesellschafterMärz Datenverarbeitung GmbH

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So funktioniert mein Marktvergleich

In sechs Schritten vom kostenlosen Erstgespräch bis zur Begleitung im Schadenfall.

Kurzes Erstgespräch

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Bedarfs- und Risikoanalyse

Welche IT-Systeme, Daten und Prozesse dein Unternehmen konkret absichern muss.

Prüfung der Deckungsbausteine

Eigenschaden, Drittschaden und Serviceleistungen im Detail vergleichen.

Ausschlüsse und Obliegenheiten

Kleingedrucktes und Voraussetzungen der Tarife gegenüberstellen.

Auswahl geeigneter Versicherer

Passende Tarife für dein konkretes Risikoprofil auswählen.

Begleitung bei Antrag und Schadenfall

Von der Antragstellung bis zur Regulierung im Ernstfall.

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FAQ zur Cyberversicherung

Deckungsumfang

Viele Tarife enthalten einen Baustein für Cyber-Erpressung. Er kann Unterstützung durch spezialisierte Krisendienstleister umfassen. Ob eine Zahlung rechtlich zulässig, mit dem Versicherer abgestimmt und vom konkreten Tarif gedeckt ist, muss im Einzelfall geprüft werden.

Manche Tarife decken auch Betriebsunterbrechungen ab, die durch den Ausfall eines externen Dienstleisters (z.B. Cloud-Anbieter) entstehen (sogenannte „Contingent Business Interruption"). Das ist ein häufiger Unterschied zwischen Tarifen.

Das hängt vom gewählten Tarif ab und sollte explizit geprüft werden, wenn im Unternehmen mit Homeoffice oder privaten Geräten gearbeitet wird.

Nicht versicherbar sind in der Regel vorsätzlich herbeigeführte Schäden. Schäden durch Krieg sind meist ausgeschlossen, oft über sogenannte Cyberwar-Klauseln. Für staatlich gesteuerte Cyberangriffe außerhalb eines Krieges sehen die Musterbedingungen des Versicherungsverbands GDV einen Ausschluss vor, wenn dadurch auch kritische Infrastrukturen ausfallen oder beeinträchtigt sind. Einzelne Verträge können davon abweichen. Behördliche Bußgelder sind Sanktionen und von Schadenersatzansprüchen zu unterscheiden. Ihre Übernahme darf nicht vorausgesetzt werden. Da sich die Details stark zwischen Anbietern unterscheiden, sollte man sie vor Abschluss prüfen oder prüfen lassen.

Die IT-Berufshaftpflicht kann greifen, wenn ein Fehler in der eigenen Leistung, etwa fehlerhafte Software, beim Kunden einen Schaden verursacht. Die Cyberversicherung kann eigene Kosten nach einem Cyber-Vorfall oder einer Datenschutzverletzung im eigenen Unternehmen absichern, je nach Tarif auch Ansprüche Dritter daraus, unabhängig davon, ob ein eigener Fehler vorliegt. Für IT-Dienstleister sind oft beide relevant.

Kosten & Zielgruppe

Auch kleine Unternehmen sind laut BSI überproportional häufig betroffen. Die passende Deckungshöhe hängt weniger von der Unternehmensgröße als vom individuellen Risiko ab. Dieses Risiko lässt sich im Erstgespräch einschätzen.

Das hängt stark von Branche, Umsatz und IT-Infrastruktur ab. Pauschale Preise wären hier unseriös. Im kostenlosen Erstgespräch bekommst du eine realistische Einschätzung für dein Unternehmen.

Ja, sobald du auf deine IT-Geräte angewiesen bist oder sensible Kundendaten speicherst, unabhängig von der Unternehmensgröße. Gerade als Einzelperson fehlt oft die Zeit für aufwendige IT-Sicherheit, während ein Cyber-Vorfall den gesamten Betrieb lahmlegen kann.

Vertrag & Schadenfall

Nicht automatisch nein. Nach § 81 Abs. 2 VVG wird die Leistung bei grober Fahrlässigkeit anteilig gekürzt („Quotelung"), je nach Schwere des Verschuldens. Anders als bei Vorsatz entfällt sie nicht automatisch ganz. Ob etwa ein vergessener Passwort-Zettel als einfache oder grobe Fahrlässigkeit gilt, entscheidet der Einzelfall. Monatelang fehlende Sicherheitsupdates oder triviale Passwörter können als grob fahrlässig gewertet werden.

Typische Gründe sind verletzte Obliegenheiten und falsch beantwortete Risikofragen. Obliegenheiten sind vertragliche Pflichten, etwa Sicherheitsupdates und Datensicherungen vor einem Vorfall oder die unverzügliche Schadenmeldung danach. Bei einer Verletzung hängen die Folgen nach Gesetz und Vertrag unter anderem vom Verschulden und davon ab, ob sie für den Schaden ursächlich war. Manche Kosten, etwa für IT-Forensik, ersetzt der Versicherer nach den Bedingungen nur nach vorheriger Abstimmung. Vor Abschluss sollten die vereinbarten Voraussetzungen deshalb sorgfältig geprüft werden. Was nach einem Angriff zu tun und mit dem Versicherer abzustimmen ist, erkläre ich in meinem Artikel „Cyberangriff im Unternehmen“.

Seit dem 6. Dezember 2025 ist das NIS-2-Umsetzungsgesetz in Kraft. Nach Angaben der Initiative Wirtschaftsschutz, herausgegeben vom Bundesministerium des Innern, wird das BSI künftig rund 29.500 Einrichtungen beaufsichtigen, für die neue gesetzliche Pflichten in der IT-Sicherheit gelten. Wer als „besonders wichtige" oder „wichtige Einrichtung" dazugehört, richtet sich nach § 28 BSIG. Maßgeblich sind Branche sowie Mitarbeiterzahl und Umsatz. Nicht jedes kleine Unternehmen fällt automatisch darunter. Unabhängig davon fragen Cyber-Versicherer im Antrag Sicherheitsmaßnahmen ab und vereinbaren Obliegenheiten zur IT-Sicherheit, etwa zu Zugängen, Updates oder Datensicherung. Für Geschäftsleitungen betroffener Einrichtungen sieht § 38 BSIG bei schuldhafter Pflichtverletzung eine Haftung gegenüber der eigenen Einrichtung nach den jeweils geltenden gesellschaftsrechtlichen Regeln vor (z. B. § 43 GmbHG, § 93 AktG). Mehr dazu, für wen das gilt, in meinem Blogartikel zur D&O-Versicherung. Diese Einschätzung ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.

Wann ein Versicherungsfall vorliegt, regelt der Vertrag, und die Bedingungen unterscheiden sich hier. Manche Verträge stellen bei Haftpflichtansprüchen darauf ab, dass der Anspruch erstmals während der Vertragslaufzeit geltend gemacht wird (Claims-Made- oder Anspruchserhebungsprinzip). Andere knüpfen an den Eintritt des schädigenden Ereignisses an, die unverbindlichen GDV-Musterbedingungen an den erstmals nachprüfbar festgestellten Schaden. Prüfe deshalb, was in deinem Vertrag steht. Für den Vergleich sind Versicherungsfall, Rückwärtsdeckung und Nachhaftung wichtig.

Enorm. Laut dem Allianz-Commercial-Report „Cybersicherheit und -resilienz 2025" kann effektive Bedrohungserkennung die Kosten eines Cyberangriffs um den Faktor 1.000 senken. Konkretes Beispiel aus dem Report: Bei einem produzierenden Unternehmen mit 2.000 Mitarbeitenden kostete ein früh erkannter und eingedämmter Angriff rund 20.000 €. Blieb derselbe Angriff unentdeckt, sodass die Angreifer Systeme verschlüsseln und Daten stehlen konnten, lag der Gesamtschaden bei rund 20 Millionen €. Mehr zu den Ergebnissen des Reports in meinem Artikel „Cyber-Schäden begrenzen: Was der Allianz-Bericht 2025 zeigt“.

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In 30 Minuten bekommst du eine realistische Einschätzung, wo dein Unternehmen beim Thema Cyber-Risiko steht.

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